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Im Wasserfarbenstil – Fotografie von Taru Saario

Wer sich der Fotografie von Menschen verschrieben hat, hat nicht nur eine schier grenzenlose Auswahl an Motiven, sondern eine ebenso große Konkurrenz. Sich abzuheben und aufzufallen fällt schwer, Taru Saario hat diese Aufgabe für mich aber mit Bravur gemeistert. Auf ihrem Portfolio bin ich hängengeblieben, nun möchte ich es euch vorstellen und auch sie selbst, die Fotografin aus Helsinki.

Seit fünf Jahren ist Taru Saario mit ihrer Kamera unterwegs, verfolgt aber schon ihr Leben lang leidenschaftlich die visuellen Künste. In jungen Jahren mit Kohle und Wasserfarbe als Malerin aktiv, stellte sie schon mit 15 Jahren die ersten Werke aus. Heute ist zu diesem Talent auch die Fotografie als Ausdrucksform hinzu gekommen, welche sie hauptsächlich mit der Canon 5D umsetzt.

Mit ihrer Vergangenheit in der Kunst mit Wasserfarbe, kann sich die Fotografin auch heute noch mit Motiven und Farbschemata anfreunden, die an die der Wasserfarben erinnern. Am meisten begeistern kann sie sich dabei für menschliche Motive, oftmals kommen ihr aber auch Landschaften oder fotojournalistische Szenen vor die Linse.

Die Arbeit mit Modellen begeistert mich jedes mal aufs Neue: Ich kann eine sehr genaue Vorstellung davon haben, wie ich das Foto haben will, aber die Persönlichkeit des Models wird immer ihre ganz eigene Auswirkung auf das Bild haben und das Foto auf ein ganz neues Level bringen.

Bei ihrer Arbeit lässt sich die Fotografin zwar auch von Kollegen und Kolleginnen inspirieren, hält aber vor allem die Augen im Alltag offen und entdeckt Schönheit und fotografierenswerte Motive dann in nahezu allem.

Auch wenn das technische Wissen und Können in Taru Saarios Fotos wichtig ist, überschreitet sie gerne Grenzen und wagt neues, für den Preis eines guten Bildes.

Ich kreiere gerne lustige, eigenartige und schöne Bilder in Kombination mit einer Persönlichkeit und einer Emotion.

Ein gutes Foto bringt dich dazu, noch einmal hinzusehen und nimmt dich mit auf eine Reise.

Für Taru Saario bedeuten kleine Fehler auch mehr Lebendigkeit. Gerade deshalb verzichtete sie auf aufwendige Nachbearbeitungen und versucht ihre Bilder so echt und “roh” wie möglich zu behalten.

Auch wenn jedes Foto seine ganz eigene, individuelle Botschaft hat, ist die Fotografin stets bemüht, einen Funken ihrer eigenen Hoffnungen und Träume zu verewigen und sie dem Betrachter in ihren Werken zu zeigen. Mehr private Einblicke in die Seele der Models und der Fotografin gibt es auf ihrem flickr-Profil und ihrer Homepage.

Fotos: © Taru Saario

Über den Author

Tanja Sim Mein Name ist Tanja Sim und ich unterziehe mich derzeit dem Schicksal einer Auszubildenden, allerdings nicht im Fotobereich. Zur Fotografie selbst kam ich durch Zufall. Nun habe ich meine Leidenschaft darin gefunden, die Künste der anderen zu bewundern. Das eigene fotografische Talent ist leider nur mäßig ausgebildet und von der Geduld wollen wir gar nicht erst anfangen. Deshalb beschäftige ich mich lieber mit den Dingen die ich kann: sehen und in Worte fassen.

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