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Vollformat vs. Crop

Sensor

Momentan gilt ein Großteil des Interesses im DSLR-Lager den neuesten Entwicklungen im Bereich der Vollformat-Sensoren und den dazu gehörigen Kameras. Das picspack Blog bildet da keine Ausnahme. Oft berichte ich hier, was uns vor allem von den Herstellern Canon, Nikon und Sony erwartet. Doch was macht das Vollformat so interessant? Ist die Begeisterung vielleicht sogar übertrieben, weil Crop-Kameras völlig ausreichend, ja sogar überlegen sind? Diese und andere Fragen will ich mit diesem Artikel – aus meiner Sicht – beleuchten.

Bevor ich auf das Für und Wider von Kleinbild- und Crop-Sensoren eingehe, erstmal ein paar Grundlagen. Was heißt eigentlich Vollformat und was bedeutet Crop? Vom Vollformat, Kleinbild oder full frame spricht man, wenn die Maße des Bildsensors der Digital-Kamera denen eines Kleinbildfilms entsprechen. Sensoren, die kleiner sind als das Vollformat, sind Crop-Sensoren (crop = Beschnitt). Die bekanntesten Vertreter im DSLR-Segment, sind die APS-C-Sensoren. Sie sind ungefähr halb so groß wie ein Kleinbild-Sensor. Daneben gibt es auch noch das Four-Thirds-System und bei Canon auch noch das APS-H-Format der EOS 1D.

Ich beziehe mich hier lediglich auf zwei aktuelle Sensoren von Canon DSLRs. Da haben wir z.B. eine Canon EOS 40D mit einem CMOS-Sensor im APS-C-Format mit effektiven 10,1 Megapixeln. Im Vollformat-Sektor gibt es – neben der 1Ds – die EOS 5D. Ihr CMOS-Sensor hat Kleinbild-Ausmaße und verfügt über 12,8 effektiv nutzbare Megapixel.

Die folgende Grafik soll die Größenverhältnisse zwischen APS-C und Vollformat- bzw. Kleinbild-Sensor veranschaulichen. Die Maße entsprechen der EOS 40D (APS-C) und der EOS 5D (Kleinbild):

Sensoren

Darstellung nicht maßstabsgerecht

Beim Crop-Sensor der 40D ergibt sich eine Fläche von 328,6 mm². Der Vollformat-Sensor der 5D bietet mit 855,6 mm² mehr als doppelt so viel Fläche. D.h. die 10 Megapixel der Crop-Kamera müssen sich auf weniger als der halben Fläche zusammendrängen, während die 12 Megapixel der Kleinbild-Kamera doppelt so viel Platz haben.

Ich glaube, das waren erstmal genug Erklärungen, kommen wir also zu meiner subjektiven Vergleichstabelle, welche die Vor- und Nachteile der beiden Sensor-Formate gegenüberstellt.

  Kleinbild APS-C Bemerkungen
Bildqualität pro contra Durch die geringere Pixeldichte auf dem größeren KB-Sensor, ist ein deutlich geringeres Bildrauschen möglich. Davon abgesehen, holen die KB-Sensoren bei der Pixelanzahl aber wieder auf, so dass Fotos mit mehr Megapixeln bei geringem Rauschen gemacht werden können. Ein höher auflösender Sensor bedeutet auch bessere Bildqualität. Vorausgesetzt, die Objektive können mit der Leistung des Sensors mithalten.
Signal-Rausch-Verhältnis pro contra Wenn das Signal verstärkt wird entspricht dies einer Anhebung des ISO-Wertes. Je höher der ISO-Wert, desto stärker das Bildrauschen. Dieser Effekt macht sich um so stärker bemerkbar, je größer die Pixeldichte auf dem Sensor ist. Da die EOS 40D beinahe genauso viele Pixel auf der halben Fläche wie die EOS 5D unterbringt, ist das Rauschverhalten der 40D deutlich schlechter. Daraus ergibt sich ein entscheidender Vorteil. Auch bei wenig Licht kann man noch qualitativ erstklassige Fotos machen, weil auch bei hohen ISO-Werten nur geringes Rauschen in Kauf genommen werden muss.
Geschwindigkeit contra pro Grundsätzlich lassen sich auf der größeren Sensorfläche auch mehr Pixel unterbringen. Mehr Pixel heißt mehr Daten. Mehr Daten wollen auch verarbeitet werden. Um dies in ausreichender Geschwindigkeit zu vollbringen, verbaut Canon in seinen Profimodellen auch gleich zwei DIGIC-Prozessoren. Die kleinere Sensorfläche einer Crop-Kamera kommt der Bildverarbeitungs-Geschwindigkeit also eher entgegen.
Baugröße / Gewicht contra pro Ein größerer Sensor benötigt natürlich auch mehr Platz im DSLR-Gehäuse. Da die umgebende Elektronik im Laufe der Zeit aber immer kleiner wird, wird der Größenunterschied der Bodys immer geringer. Ein aktuelles Beispiel ist die Nikon D700, die einen Vollformat-Sensor im Crop-Gehäuse der D300 unterbringt. Aber auch die Objektive nehmen Einfluss auf das Gewicht. Speziell für das Halbformat gerechnete Objektive sind i.d.R. kleiner und leichter, als Kleinbild-Optiken.
Objektive pro contra Obwohl die für das Vollformat gerechneten Objektive größer und schwerer sind, als ihre APS-C-Pendants, vergebe ich hier trotzdem ein pro zugunsten des Vollformats. Erstmal entfällt bei der Brennweite die Umrechnerei. Ein 50mm-Objektiv ist wirklich eine Normalbrennweite und kein Tele. Hinzu kommt, dass man ältere Objektive - die für analoge SLRs entwickelt wurden - weiter verwenden kann. Und letztlich gibt es die hochwertigeren Optiken im Kleinbildbereich. Ausnahmen bestätigen die Regel.
selektive Schärfe pro contra Die Größe des scharf abgebildeten Bereichs, wird von vielen Faktoren beeinflusst. Einer ist die Sensor-Größe. Ein großer Sensor erlaubt eine kleinere Schärfe-Ebene, was dem Fotografen mehr Gestaltungsoptionen eröffnet. Dies ist also ein Vorteil für die Kleinbild-Kamera.
Preis contra pro APS-C-Kameras bilden den Einstieg in die digitale Spiegelreflex-Fotografie. Entsprechend günstiger sind die Gehäuse und auch die speziell für das Halbformat gerechneten Objektive. Wer eine Vollformat-Kamera mit entsprechenden Objektiven kaufen möchte, muss derzeit deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Fazit

Sicherlich bin ich auf den einen oder anderen Punkt nicht eingegangen, und bestimmt kann man dies oder jenes auch ganz anders sehen. Gerne könnt ihr eure Ansichten via Kommentar zum Besten geben.
Für mich überwiegen die Vorteile beim Vollformat deutlich. Vor allem, weil ich ein Freund der knappen Schärfentiefe bin und weil ich gerne im Available-Light-Bereich mit hohen ISO-Werten fotografieren möchte. Für diese Vorteile muss man jedoch sehr viel tiefer in die Tasche greifen. Hinzu kommt, dass die Vollformat-Foto-Ausrüstung raumgreifender und schwerer sein dürfte, als eine vergleichbare APS-C-Ausstattung.

 

Über den Author

mikum Mein Name ist Mike Schmelzer. Ich fotografiere seit 1998 hobbymäßig. Seit kurzem bin ich Familienvater und selbstständiger Gastronom. Trotzdem versuche ich die äußerst knapp gewordene Freizeit so gut es geht zum Fotografieren zu nutzen und hier den einen oder anderen Post abzusondern.

Details dieses Beitrags:

30 Kommentare zu “Vollformat vs. Crop”

  1. Gravatarrajue am 04. Jul 2008 um 16:41 Uhr #

    Sehr schöner Bericht!

  2. Gravatarmikum am 04. Jul 2008 um 17:05 Uhr #

    Oh, danke. Freut mich immer, wenn’s tatsächlich jemand liest und auch noch gut findet. ;)

  3. GravatarSteffen am 04. Jul 2008 um 19:28 Uhr #

    Schließe mich Ralf an :-)

  4. GravatarJack Obiwan am 05. Jul 2008 um 20:46 Uhr #

    sehr interessante Sichtweisen, regen zum Nachdenken an, insbesondere das Thema Objektive.
    Ich denke bezgl. meines Objektivparks (Canon-User, priorisiert L-Objektive) auch daran, heute möglichst den Kauf von Objektiven für APS-C Kameras zu vermeiden, um später irgendwann mal (bei erträglichen Preisen) auf Vollformat umsteigen zu können.
    Nach der obigen Argumentation würde ich den Vorteil eher bei der APS-C-Kamera sehen: es passen beide Objektiv-Typen an die APS-C -> also ist de facto schon mal die Auswahl grösser (Brennweite, Ausstattung), insbesondere im unteren Preissegment. Weiterhin nutzen die APS-C Kameras an Vollformat-Objektiven einen kleineren Bildkreis, so dass Abberation, Vignettierung und Randunschärfe weniger Probleme bereiten. Das wäre für mich ein Grund, einen Plus-Punkt an die APS-C-Kamera zu vergeben.
    Allerdings sehe ich in diesem Kontext einen entscheidenden Nachteil für APS-C: wegen des Crop-Faktors kommt man nie in den Weitwinkel-Bereich der Vollformater bzw muss hier einen immensen (finanziellen) Aufwand betreiben.
    Demnach hängt das Pro oder Contra m.E. eher davon ab, welchen Brennweitenbereich der jeweilige Fotograf bevorzugt.

  5. Gravatarmikum am 05. Jul 2008 um 21:00 Uhr #

    So wie du es erläuterst, könnte man tatsächlich beim Punkt Objektive auch ein pro an die APS-C-Fraktion vergeben.
    Letztlich muss jeder die einzelnen Argumente für sich gewichten. Besonders schwer wiegt bei mir der Punkt Signal-Rausch-Verhältnis. Der allein genügt mir eigentlich schon, um alles andere nebensächlich erscheinen zu lassen. Dabei weiß ich gar nicht aus eigener Erfahrung, ob das Rauschen bei z.B. bei einer 5D so gering ist.
    Jedenfalls warte ich jetzt ab, was Canon zur Photokina bringt. Dann werde ich mir evtl. die ‘alte’ 5D zulegen. Die sollte dann günstig zu haben sein. :)

  6. GravatarJack Obiwan am 05. Jul 2008 um 21:07 Uhr #

    @mikum: YES, YES und nochmal YES !
    ich bin gerade auf die 40D (von der 300D) umgestiegen und sehr zufrieden. Ich bin mir aber auch ganz sicher, dass meine Nächste irgend ein 5D-Nachfolger wird. Ich habe hier die selben “Probleme” wie Du: Rauschen, Rauschen und Rauschen :-) (heisst nicht, dass die 40D da schlecht ist, aber weniger ist hier immer mehr, unabhängig vom System)

    also Zustimmung in allen Punkten, wollte nur eine etwas andere Sichtweise einbringen.

    MfG
    Andreas

  7. Gravatarmikum am 05. Jul 2008 um 21:36 Uhr #

    Na dann sehen wir das ja ähnlich. ;)

    Ich hoffe nur, dass die neue 5D nicht sooo toll wird, dass mir die aktuelle dann nicht mehr genügt. Ein bisschen Technik-verliebt bin ich ja leider. :-/ Die Vernunft würde aber sagen: Die ‘alte’ 5D reicht völlig.

  8. GravatarbrowserFruits : Foto News, Links und ein Video für den 07.07.2008 | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel am 07. Jul 2008 um 15:44 Uhr #

    [...] Vollformat Vs. Crop : Klasse Gegenüberstellung der Sensoren mit Ihren Vor – und Nachteilen. Lesenswert ! [...]

  9. GravatarEugen am 07. Jul 2008 um 23:50 Uhr #

    Für das, was die Fotografie ausmacht – nämlich Übermittlung von Informationen mittels Bildsprache – ist das Vollformat(KB) natürlich das A und O. Noch lieber wäre mir ein erschwingliches Mittelformat-System, das sich leicht unterwegs bedienen ließe – aber da muß man wohl noch paar Tage warten.

  10. Gravatarmikum am 08. Jul 2008 um 08:49 Uhr #

    Okay, noch größere Sensoren wären natürlich noch besser! ;)
    Aber Nikon und Canon werden sich wohl kaum dazu durchringen, denn das würde ein neues System inkl. neuem Bajonett-Anschluss und Optiken bedeuten.

    Hasselblad hat sich gemütlich in der Nische eingerichtet und wird dort sicherlich erstmal keine Konkurrenz fürchten müssen. :)

  11. Gravatarlaurenz am 08. Jul 2008 um 15:18 Uhr #

    ein wirklich interessanter vergleich.
    ein pubkt den ich noch als vorteil beim vollformat sehe ist der weitwinklebereich. dort sind die optiken solider und weiter.

    @mikum: wo du recht hast, hast du recht. obwohl fuji und rolley momentan dran ist ein digitales mf-system zu entwickeln, dass “open sorce” ist.

    lg laurenz

  12. GravatarDesignworks ::: Photoshop | InDesign | Illustrator | Grafikdesign » Vollformat oder Crop? am 11. Jul 2008 um 09:03 Uhr #

    [...] picspack.de fand ich dieser Tage einen Artikel mit dem Titel »Vollformat vs. Crop«. Zur kurzen Erklärung worum es geht: Zu Zeiten der analogen Fotografie – also dem Aufzeichnen [...]

  13. Gravatarwuebbena | photography am 14. Jul 2008 um 11:11 Uhr #

    Vielen Dank für diesen Bericht. Für einen Anfänger wie mich ist das eine große Hilfe. Interessant wäre für mich jetzt nur noch, wie man die Brennweite für einen Crop-Chip umrechnet – mal so für Dumme erklärt. :-)

  14. Gravatarmikum am 14. Jul 2008 um 14:42 Uhr #

    Freut mich, dass du mit dem Artikel was anfangen kannst. :)

    Zur Umrechnung:

    Bei Canon ist der Crop-Faktor eines APS-C-Sensors 1,6, bei Nikon 1,5. Weil’s bei Nikon ein bisschen einfacher zu rechnen ist, nehmen wir mal ein AF-S DX Zoom-NIKKOR 17-55mm als Beispiel.

    An einer Nikon D80 (also eine DSLR mit Nikon CCD-Sensor im DX-Format) wäre das umgerechnet zum Kleinbild ein 25,5 – 82,5mm Zoom-Objektiv.

    17mm mal 1,5 = 25,5mm
    55mm mal 1,5 = 82,5mm

  15. GravatarSmylo am 08. Okt 2008 um 19:36 Uhr #

    Eine schöne Gegenüberstellung und dank der kurzgefassten Erläuterungen, auch für jeden verständlich.

  16. GravatarSebastian am 07. Nov 2008 um 11:23 Uhr #

    Ein sehr schöner Bericht. Wenn jetzt die Einsteiger-Vollformat-Kameras auch schneller werden, dann ist das schon der Hammer.

    Bei der Wahl der Objektive kann man je nach Brennweitenbereich nur sehr schwer sich für einen späteren Vollformat-Umstieg rüsten, besonders wenn man auf die L schwört. Das nicht-Kaufen von APSC-Objektiven ist schon mal ein Anfang, aber ein 17-50mm Standard-Zoom ist im Vergleich zum 24-75mm L nicht wirklich der Hit an der Vollformat.

    Aber bezahlbar ist Crop definitiv und alle Hersteller haben sehr interessante Crop-Kameras im Angebot. Gerade bei Teleobjektiven ist der Crop-Faktor auch nicht zu unterschätzen – Brennweitenverlängerung für lau.

  17. GravatarCrop! oder Vollformat?! « ryanblog am 08. Nov 2008 um 05:17 Uhr #

    [...] Comment! Einen sehr schönen Vergleich zwischen den Sensorgrößen mit samt den Vor- und Nachteilen findet man hier. [...]

  18. GravatarSteven am 22. Nov 2008 um 21:28 Uhr #

    Danke für all die guten Imputs. Ich stehe gerade vor der Entscheidung. Ich fotografiere mit einer EOS 30D unter Wasser. Dort spielt der Weitwinkelbereich eine besondere Rolle, weil ich möglichst wenig Wasser zwischen der Linse und dem Objekt haben möchte (Schwebeteile). Nun bietet aber Canon kein Fisheye für’s Halbformat an. Will heissen, dass mein Fisheye auf der 30D einen kleineren Bildausschnitt bietet als das für’s Halbformat gebaute 10-22 Weitwinkel-Objektiv. Grund genug also für einen Wechsel zum Vollformat, damit das Fisheye auch wirklich 180° abbildet. Die Schlüsselfrage für mich lautet aber nun: Was ist stärker zu gewichten – die Vorteile des Vollformats oder die Nachteile durch Abberation, Vignettierung und Randunschärfe (soviel ich weiss vorallem im Weitwinkelbereich)? Falls mir hier jemand weiterhelfen kann, wäre ich sehr dankbar.

  19. GravatarSteven am 22. Nov 2008 um 21:35 Uhr #

    Ach ja, noch was. Der Entscheid fällt mir deshalb so schwer, weil die nächstens erhältliche Canon EOS 5D Mark II sagenhafte 21 MP liefert und ich meine besten Bilder oft auf Postergrösse vergrössern lasse.

  20. Gravatararne325 am 16. Dez 2008 um 12:08 Uhr #

    Hallo,

    vielen Dank für den sehr lesenswerten Artikel. Ich selber muss mich erstmal mit einer Crop-Kamera begnügen, aber irgendwann…

    Gruß,
    Arne

  21. GravatarLinktipps der Woche « lens-flare.de Fotoblog am 01. Jan 2009 um 23:38 Uhr #

    [...] Vollformat vs. Crop vom picspack Fotografie Blog Mike Schmelzer erörtert sehr ausführlich den Unterschied bzw. die Vor- und Nachteile von Vollformat- und Crop-Sensoren. [...]

  22. Gravatarpepito am 02. Apr 2009 um 21:17 Uhr #

    toller artikel, bringt mich wieder weiter weg vom kaufentscheid, hin zum grübeln: wieviel geld für welche technik :-(
    danke

  23. GravatarUwe am 17. Aug 2009 um 01:01 Uhr #

    Ja toll!
    Und nu komm ich als ganz Dummer. Hab z.Zt. ne Canon SX10 IS. Was ist das denn dann? Crop, oder noch wieder etwas anderes?
    Möchte gerne wechseln und denke an eine Canon 40D, 450 bzw. 500D, einer Nikon 90D bzw D5000 oder an eine Sony Alpha ab 350.

    Kann man denn dann mit einer von denen Fotos machen?
    Na, bin wirklich absoluter Anfänger, will mich auch noch weiter Bilden, aber die Fachausdrücke hier überfordern mich jetzt schon zum Teil.

    Wäre also echt schön wenn ich ein bischen Beistand bekommen könnte

  24. GravatarderFrankie am 02. Dez 2009 um 13:50 Uhr #

    Coole Gegenüberstellung – habe aber noch eine Frage zur Umrechnung.

    Muss man die Brennweiten auch bei Objektiven umrechnen die für aps-c sensoren speziell gerechnet wurden?

    Z.B die Kitt-Objektive

  25. Gravatarhermann gratzer am 17. Dez 2009 um 22:07 Uhr #

    Ja die Pixelklauberei, habe auch eine A900, kann mir einer sagen wo ich eien Drucker finde welcher auch den ganzen Segen von Pixln ausdruckt?, ohne für einen derartigen Drucker mein Haus verkaufen zu müssen.
    Zugegeben, – sieht man seine Meisterwerke (welche im Durschnitt vom Können einer normalen 10-12 mp weit übertroffen werden) am riesen Fernseher an,sehen diese wunderschön aus, man(n) ist zufrieden, ausgenommen die Oma, die will Fotos, auch die Urlauber, die Freunde ect. Ich schätze, dass bestenfalls 1-2% der 24mp Anwender eine Plakatwand im Zimmer stehen haben um die Fotos anzusehen und dabei die Vorteile vieler oder weniger Pixeln ausnützen.
    Trotzden: Es liegt im Reiz der Technik und des Neuen welcher die Kaufentscheidung beeinflusst und nicht die Notwendigkeit einige, meist nicht vorhandene Grauabstufungen festzuhalten.
    Verkaufsförderung:, würde es diesen Faktor des Neuen nicht geben,hätten wir das Vergnügen mit Lochkameras zu fotografieren, – war auch sehr schön!

    Hermann der Grübler

  26. Gravatarmikum am 17. Dez 2009 um 22:48 Uhr #

    Dass alles über 10 MP nur am Monitor und eher selten im Druck zu unterscheiden ist, da stimme ich voll und ganz zu. Aber selbst wenn man nun so riesig drucken will, dass man die Auflösungen jenseits der 15 MP bräuchte, dann haben Canon, Nikon und Co. nur ein zwei Linsen im Angebot, die die Leistung des Sensors auch wirklich nutzen könnten.
    Meinetwegen könnten sie sich das Megapixelrennen sparen und sich stattdessen weiter auf die anderen Features konzentrieren: Rauschverhalten, AF, Sucher, Haptik, Bedienung, Display usw……..

  27. Gravatarhermann gratzer am 18. Dez 2009 um 15:02 Uhr #

    Hallo mikum,
    bin ganz Deiner Meinung, die Erzeuger gehen hier den Weg des geringsten Wiederstandes; jemehr Pixel des besser verkauft sich das Produkt.
    Jede Camera besitzt bereits ein Mausekino mit je mehr Anzeigen darauf zu lesen desto toller das Produkt. Vieleicht könnte man den Herrn “Designentwikler” einmal beibringen,dass es aureicht die gerade aufgerufene Einstellung entsprechend goss und damit auch ohne Linse vor dem Auge ablesen zu können, wer`s genauer haben will könnte über das Menü und den Bildschirm alles Andere erfahren um zum gegebenen Anlass im geneigten Kreis zu fachsimpeln, wobei dann die Frage nach dem Bild und wie es geworden ist meistens recht ausweichend beantwortet wird;- Sonnenuntergang und die Tante bei der Geburtstagfeier.
    Es grüsst Hermann der Lästerliche

  28. Gravatarblog.intermayer.com» Blogarchiv » Early Adaptors und neue Kameras am 09. Jan 2010 um 15:26 Uhr #

    [...] Happy Shooting berichtet auch über die News und picspack kocht passend dazu das Thema “Vollformat- vs. Crop-Sensor” auf. Um nur ganz wenige (und nicht mal die unrühmlichsten) Beispiele zu [...]

  29. Gravatartim der unentschlossene am 26. Feb 2010 um 15:53 Uhr #

    Hi Mikum,
    ich stehe kurz vor der entscheidung, eine dx oder fx kamera zu kaufen. allerdings habe ich folgendes problem. häufigster verwendungszweck ist die tierfotografie in freier natur, wo ich möglichst grosse brennweiten brauche. eine linse über 500mm auf fx kann man unmöglich bezahlen, was der dx klare vorteile verschafft, da ein 400mm zu einem 600mm wird, allerdings mit der einschränkung der schärfentiefe und höherem bildrauschen bei grossen ISO-Werten.
    Da würde es doch mehr sinn machen, eine APS-C Kamera zu kaufen, tortz der einschränkungen oder wie siehst du das?

  30. Gravatarmikum am 26. Feb 2010 um 19:01 Uhr #

    Hallo Tim,

    also ein Objektiv hat immer die gleiche Brennweite, egal vor welchem Sensor es montiert ist. Man sagt ja nur, dass z.B. aus einem 400er an einer Crop-Kamera ein 600er wird, weil der Bildausschnitt des APS-C-Sensors dem eines 600mm-Objektives entspricht. Für mich heißt das, dass du deine 400mm-FX-Bilder dann einfach auf DX-Format beschneiden kannst und schon hast du deinen 600mm-Effekt.

    Ich kann mich da aber auch irren. Vielleicht ist das Bild eines Crop-Sensors doch hochwertiger als ein Ausschnitt von ‘nem Vollformat-Sensor. Ich habe ja selber nur eine APS-C-DSLR, daher konnte ich selbst noch keinen Test machen.

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