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Wer hat das Größte? Canon natürlich!

Man nehme drei kräftige Männer. Einer schleppt das robuste Stativ, die anderen zwei tragen das 18 Kilo schwere und 84 cm lange Objektiv. Ist erstmal alles in die richtige Position gewuchtet, darf sich der Fotograf an 1200 mm Brennweite (zum Kleinbild) erfreuen. Ach ja: Zuvor sind noch knapp 100.000 Dollar im Shop von B&H zu hinterlassen.

Canon EF 1200-5.6 L USM

Bei dem Canon EF 1200mm 1:5.6L USM handelt es sich wohl um das größte, offiziell zu erwerbende Objektiv. Natürlich beeindruckt diese Überlinse nicht nur durch ihre Dimensionen, sondern auch durch die optischen Leistungen. Wie man damit weit entfernte Motive sehr sehr sehr nah heranholen kann, dass zeigen die Beispielbilder im B&H-Blog recht eindrucksvoll.

Wem das alles nicht genügt, der nimmt halt einfach einen 2fach-Konverter und bringt die Brennweite damit auf gigantische 2400mm. An einer Crop-Kamera wären das dann 3840mm. :)

Damit ist das Sigma APO 200-500mm F2.8 EX DG bei den Dimensionen knapp geschlagen, bei der Brennweite deutlich geschlagen aber bei der Lichtstärke immer noch vorn!

Sigma APO 200-500mm F2.8 EX DG

via: fokussiert.com

 

Details dieses Beitrags:

9 Kommentare zu “Wer hat das Größte? Canon natürlich!”

  1. Gravatarshoot3r am 11. Feb 2008 um 15:46 Uhr #

    is doch easy zu toppen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hubble_01.jpg

    xD

  2. Gravatarmikum am 11. Feb 2008 um 15:56 Uhr #

    @shoot3r:
    Kann man das denn offiziell erwerben? Und gibt’s einen EF-Anschluss dafür? Und wer holt mir das aus’m All. Fragen über Fragen…

    ;)

  3. GravatarMario am 11. Feb 2008 um 22:18 Uhr #

    Hey, die Seite B&H kenne ich, dort habe damals als ich in Amerika war meinen MD-Player von Sony gekauft.
    Cooler Shop. Der Verwandte v. Silly ist dort STAMMKUNDE.

    LG Mario

  4. Gravatarhd_pano am 14. Feb 2008 um 08:58 Uhr #

    Hallo,

    für Amateure, die meinen so lange Brennweiten zu benötigen geht es auch ein bisschen billiger. Ich habe für diesen Zweck (ursprünglich Sternbeobachtung und Astrofotografie) ein Teleskop mit 2.000 mm Brennweite und 200 mm Öffnung. Für dieses gibt es im Gegensatz zu Hubble eine EOS-Adapter, ist aber nicht wie das Canon Autofokus als für Paparazzi nur bedingt zu gebrauchen. Dies ist z.B. bei Meade für gut 2.000 € (inkl. computergesteuerter astronomischer Monierung, das Rohr alleine ist bestimmt noch billiger) zu haben.
    Von den gesparten ca. 198.000 € kann ich dann doch sonst ganz gut leben.
    Gruß hd_pano

  5. Gravatarmikum am 14. Feb 2008 um 09:56 Uhr #

    Hi hd_pano,

    hast du mal einen genauen Link? Ich habe hier den Shop gefunden:
    http://www.meade.de/produkte/teleskope.html

    Aber welches Teleskop meinst du genau?

  6. Gravatarhd_pano am 14. Feb 2008 um 15:42 Uhr #

    @mikum:

    Meines ist schon ein paar Jährchen alt, und ist deshalb nicht mehr im Angebot. Aber im Prinzip müsste es der Tubus: http://www.meade.de/produkte/t.....id=0112020 sein. Die Astronomische Montierung mit Nachführung ist ja für den Fotografen uninteressant. Ähnliches wird natürlich (zu ähnlichen Preisen) von anderen Astronomiezubehörfirmen auch angeboten.
    Etwas gewöhnungsbedürftig für den Fotografin ist bei astronomischen Fernrohren die Tatsache, dass die Bilder seitenverkehrt und auf dem Kopf sind. Verwirrt einen beim einstellen Anfang ziemlich. Aber bei der EBV kann man das ja sehr leicht beheben.
    Gruß hd_pano

  7. Gravatarmikum am 14. Feb 2008 um 16:22 Uhr #

    Aha, interessant. Wenn ich nicht voll daneben liege, ist das doch technisch dasselbe Prinzip wie bei diesen – nicht so tollen – Spiegelteleobjektive von Walimex:
    http://foto-walser.biz/shop/de.....&CT=8

  8. Gravatarhd_pano am 14. Feb 2008 um 16:53 Uhr #

    Hallo,

    @mikum:

    Das teschnische Prinzip dürfte ähnlich sein. Was an den Teilen von Walser nicht so toll ist weiß ich nicht. Aber für den Preis kann man eigentlich auch nicht viel erwarten. Die Qualität der Astrooptiken ist natürlich vom Feinsten. Ein Astrofotograf erwartet natürlich nadelfeine Sterne in allen Bereichen des Bildes! Aber die exakte Fokusierung ist sehr schwer. Versuch mal bei Blende 10 über den Sucher noch was scharfzustellen.
    Zwei große Nachteile der Astrooptiken im terrestrischen Bereich möchte ich aber nicht verheimlichen:
    - Die Optik ist natürlich hauptsächlich für unendlich ausgelegt! Da hat sie auch eine einmalige Qualität. Die Naheinstellgrenze liegt (nicht immer reproduzierber!) bei einigen 100 Meter!
    - Die Geräte sind hauptsächlich für die Sternwarte gemacht. Einen harten Einsatz als Paparazzilinse würde ich ncht empfehlen. Die Optiken sind halt relativ empfindlich.

  9. GravatarCeBIT: Sigma AF 200-500mm 2.8 DG Asp APO - FotoHardware - picspack Fotografie Blog am 07. Mrz 2008 um 14:08 Uhr #

    [...] hatte ja schon an anderer Stelle über derart monströse Objektive [...]

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