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Photoshop-Tipp: Grauverlauf

Grauverlauf mit Photoshop

Ich hatte mit Bildbearbeitung bisher nicht viel am Hut. Mir ist aber klar, wie viele Möglichkeiten mir entgehen, wenn ich die Mittel von Photoshop und co. nicht einsetze. Also will ich mich nun nach und nach an das Thema wagen.

Sehr oft sieht man bei Fotografien diese tiefblauen Himmel. Wer diese Wirkung schon beim Fotografieren erzielen will, der bedient sich normalerweise eines Grauverlauffilters. Tja, für Filter fehlt mir das Geld. Und was nun? Es geht auch mit Photoshop. Ich zeige hier mal die simpelste Methode auf. Sicher geht es auch noch viel besser.

Photoshop Grauverlauf quick and dirty:

  1. Man nehme ein entsprechendes Foto, dessen Himmel eine Verbesserung nötig hat. Ich habe mich für das Foto einer Kirche, mit viel Himmel im Hintergrund, entschieden. Optimal wäre allerdings eine Vorlage, bei der kein Objekt in den Himmel ragt, da dieses Objekt – in meinem Fall der Kirchturm – ebenfalls vom Grauverlauf beeinflusst wird.

     

    Grauverlauf Schritt 1

  2. Für den Grauverlauf fügt man nun eine neue Verlaufsebene hinzu: Ebene / Neue Füllebene / Verlauf… Im folgenden Dialog gibt man der Ebene einen Namen und kann weitere Ebenen-Eigenschaften einstellen. Damit der Verlauf nicht einfach das darunter liegende Foto verdeckt, ist es ganz wichtig, hier den Ebenen-Modus auf Ineinanderkopieren zu setzen (das kann natürlich auch nachträglich noch im Ebenenfenster gemacht werden).

     

    Grauverlauf Schritt 2a

    Nachdem man diesen Dialog nun mit ok quittiert, erscheinen die Verlaufsfüllung-Optionen. Da der Himmel abgedunkelt werden soll, stellt man den Filter so ein, das er von oben nach unten, von dunkel nach hell verläuft. Das kann man erreichen, indem man den Winkel, die Verlaufsfarben oder aber die Option ‘Umkehren’ entsprechend wählt.

     

    Grauverlauf Schritt 2

    Wenn man in diesem Dialog auf den Farbverlauf klickt, kann man das Einstellungsspielchen noch wesentlich weiter treiben. Ich will es aber an dieser Stelle bei der einfachsten Variante belassen.

  3. Ist man mit den Settings zufrieden, bestätigt man wieder mit ok.

     

    Grauverlauf Schritt 3

Das Original und das bearbeitete Foto kann man sich hier an anschauen:
original
nachbearbeitet

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Über den Author

mikum Mein Name ist Mike Schmelzer. Ich fotografiere seit 1998 hobbymäßig. Seit kurzem bin ich Familienvater und selbstständiger Gastronom. Trotzdem versuche ich die äußerst knapp gewordene Freizeit so gut es geht zum Fotografieren zu nutzen und hier den einen oder anderen Post abzusondern.

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6 Kommentare zu “Photoshop-Tipp: Grauverlauf”

  1. Gravatarrajue am 21. Jan 2008 um 06:49 Uhr #

    Für Filter fehlt Dir das Geld? Aber Geld für Photoshop hast Du…? Hust ;-)

  2. Gravatarmikum am 21. Jan 2008 um 08:12 Uhr #

    Genau, nachdem ich die letzten Kröten für PS ausgegeben habe, ist nichts mehr für Filter übrig. ;)
    Für einen guten Grauverlauffilter gibt man schnell über 100 Euro aus. Dann braucht man evtl. noch einen Pol-Filter. Das summiert sich schnell zu einem stolzen Betrag. Das Geld gebe ich dann lieber für ein neues Objektiv aus.

  3. Gravatarrajue am 21. Jan 2008 um 19:13 Uhr #

    Naja, aber weder den Polarisationsfilter noch den Grauverlaufsfilter kannst Du mit Photoshop ersetzen. Den Grauverlaufsfilter kannst Du nur durch mehrere unterschiedlich belichtete Aufnahmen imitieren (DRI oder HDR) und das ist echt Arbeit. Falls Du keinen Polfilter drauf hattest, dann hilft Dir gar kein Programm mehr. Polarisierendes Licht schaltet eben nur Optik aus und sonst nichts.

    Eine Investition in einen guten zirkularen Polfilter ist also ein Muss für ambitionierte Fotografen. Den Grauverlaufsfilter benötigen eigentlich nur Landschaftsfotografen, die Cokin-Lösungen sind da auch nicht so teuer.

    rajue

  4. Gravatarmikum am 21. Jan 2008 um 19:41 Uhr #

    Ich habe einen Polfilter von B+W. Der war schon teuer genug. Und wenn ich mein Tamron 17-50 mal gegen was anderes tausche, dann passt das 67mm-Teil schon nicht mehr, es sei denn ich treibe das Adapterspielchen. Klar, den Polfilter kann man nicht imitieren, deswegen habe ich einen. Trotzdem benutze ich ihn so gut wie nie, weil mir das Handling auf’n Wecker geht. Der Filter passt auch nur an eine meiner Optiken.
    Den Grauverlauf spare ich mir, weil ich finde, dass man dessen Effekt schon ganz gut mit EBV erzielen kann. Natürlich wird’s da immer Unterschiede im Ergebnis geben. Für mich ist das aber kein Problem, das nehme ich in Kauf.
    Meine Rechnung Filter vs. Software vs. weiteres Objektiv meine ich nicht wirklich ernst. Alles hat da seine Berechtigung und jeder muss für sich entscheiden, was er braucht.

  5. GravatarBlog-Kommentar-Backlinks mit Gravatar aufpeppen - rankingcloud am 30. Jan 2008 um 12:07 Uhr #

    [...] Hier ein Beispiel, wie sowas aussehen kann: picspack Blog [...]

  6. GravatarFabian am 14. Mai 2009 um 07:46 Uhr #

    hallo,
    also ich finde den artikel schon ganz gut…
    allerdings wäre eine “hardware” lösung bestimmt besser
    vielen dank auf jeden fall für das tutorial

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