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Herzlich Willkommen in der Welt der Fotografie. Foto-Interessierte, Anfänger, Profis und engagierte Amateure finden hier Themen aus der Theorie & Praxis. Diese Seite soll eine Anlaufstelle und Informationsquelle rund um die Fotografie sein.

Warum Fotografieren?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Die Kernaussage des Sprichwortes ist Programm. Eine noch so genaue Beschreibung mit Worten kann den visuellen Eindruck nicht erreichen.

Die meisten Informationen aus unserem Umfeld, erhalten wir über die Augen. Das eigentliche Bild entsteht jedoch erst im Kopf, wenn unser Gehirn die visuellen Reize zu einem Bild zusammenfügt und mit Empfindungen und Gefühlen assoziiert.

Das fotografierte Bild ist ein Augenblick, ein Moment, der festgehalten wird. Oft ist er damit in seiner Einzigartigkeit unwiederbringlich vorbei. Erst sein fotografisches Abbild fixiert ihn. Der Betrachter erhält die Möglichkeit, diesen Wimpernschlag zu betrachten, so lange er möchte.

Das gelungene Foto zieht den Blick des Betrachters an, es führt seine Augen ins Bild, er nimmt er sich Zeit, dieses Bild zu betrachten. Verweilt er, hat das Bild Emotionen in ihm geweckt.

Darin liegt der Reiz der Fotografie.

"Fotografieren" und "Knipsen" sind zwei unterschiedliche Dinge. Mit der heutigen Technik kann man schnell ein Foto "schießen". Das Bild wird dann sicherlich dem Anspruch gerecht werden, ein erinnerungswürdiges Ereignis festzuhalten - man wird jedoch bei genauerem Betrachten meist Mängel finden, die den Unterschied zwischen Geknipse und Fotografieren ausmachen.
Ich habe keine besondere Ader für Kunst (Diese ist bei vielen Mathematikern auch selten anzutreffen.). Gute Fotos gelingen mir, wenn ich den Kopf frei habe und mich auf das einzelne Motiv konzentrieren kann. Auf meinen Reisen benötigte ich drei bis vier Tage, um fotografisch sehen zu können, um Motive aus guten Blickwinkeln erkennen zu können. Meine besten Fotos entstanden, wenn genügend Zeit genaues Beobachten ermöglichte. Ich mag deshalb Schnappschüsse nicht sehr. Fotografieren bedeutet für mich das eingehende Beschäftigen mit einem Motiv. Ich mag Landschaftsbilder und Reproduktionen, weil man sich hier genügend Zeit für das einzelne Bild nehmen kann.

Gute Foto-Literatur findet man selten. Geholfen haben mir in der Anfangszeit - und auch noch heute sind die Bücher lehrreich - die Werke von Andreas Feininger ("Die hohe Schule der Fotografie" und "Grosse Fotolehre"). Feininger erörtert analytisch bis ins Detail die fotografisch-technischen Möglichkeiten. Es gibt wenige Autoren, die mit umfassenden Werken über das Fotografieren tiefer in die Materie eindringen. Empfehlen könnte man noch Felix Freier ("Fotografieren lernen Sehen lernen").

Ein Schwerpunkt bildet die Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung. Ein grosses Kapitel ist die Foto- Praxis und Foto- Theorie.
Themen wie Belichtungsmessung, Blitztechnik, Nachtaufnahmen, Bildgestaltung und vieles mehr werden Sie hier finden.

Es gibt ein umfangreiches Kapitel zu Foto- Software. Themen sind unter anderem:
Wie erstelle ich eine Diashow?
Zum weit verbreiteten Programm IrfanView gibt es eine umfassende Bedienungsanleitung.

Auch dem Thema Digitalisieren von Filmmaterial und das Diascannen wird ein eigenes Kapite gewidmet.

Falls Sie Interesse und Lust haben, können auch Sie Ihr fotografisches Wissen hier einbringen.

Beispiele:
Haben Sie spezielle Kentnisse in der Beleuchtungs- und Blitztechnik? Dann her damit.
Sind Sie Spezialist in einer Bildbearbeitungssoftware oder kennen spezielle Plugins? Na Prima!
Haben Sie spezielle Tipps zur Nachtfotografie? Warum nicht hier mitteilen.
Sie haben immer wieder mit einem Problem gekämpft und haben nun die Lösung gefunden:

Das waren jetzt nur vier kleine Beispiele vom umfassenden Thema Fotografie.

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Daher können jederzeit neue Themen und Aktualisierungen eingebracht werden.
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Über Vorschläge, Ideen und aktiver Mithilfe würde ich mich sehr freuen.

Ich halte viel von der Diafotografie. Das liegt u.a. daran, dass die Dias bei der Entwicklung nicht mehr so stark manipuliert werden können (Ich habe einmal eine Belichtungsreihe auf Negativfilm in einem herkömmlichen Labor abgegeben. Im Endergebnis sahen alle Bilder gleich hell aus, weil sie automatisch von den Entwicklungsmaschinen nachbearbeitet wurden.). Auf der USA-Reise benutzte ich die Kodak Elite Chrome, auf der USA & CAN - Reise den weitaus besseren (und auch teureren) Velvia 50.

Viele meinen, dass das Equipment für ein Foto nicht so entscheidend ist und ziehen mit einer Sucherkamera los. Die Kamerafirmen dagegen werben mit Modellen, die neben Blende und Zeit auch noch die Bildausschnitte automatisch einstellen. Ein gutes Foto bedingt weit mehr als die Bedienung der neu erworbenen superteuren Kamera, jedoch kann eine gute Ausrüstung die Fotografie wesentlich vereinfachen - wenn man die Geräte denn beherrscht. Deshalb - und weil es leichter ist, über die Technik zu schreiben, als zu erklären, wie man schöne Fotos erhält - will ich ein paar Erfahrungen weitergeben:
Eine Spiegelreflexkamera sollte es schon sein, denn ohne eine solche kann man im Vorfeld kaum sehen, was nachher auf dem Bild erscheinen wird. Ich selbst bin mit der Canon 500N in Bezug auf Reisen sehr zufrieden, weil sie sehr leicht ist und meinen Ansprüchen hier genügt. Für Reproduktionen reicht sie jedoch nicht aus. Man kann nicht exakt genug erkennen, was später innerhalb der Randbereiche mit auf das Foto gebannt wird. Außerdem ist die Geschwindigkeit von maximal 1 Bild pro Sekunde für schnelle Bildfolgen zu gering.
Zoomobjektive (Gummilinsen) sind sicher nicht zu verachten. Man kann so bequem fotografieren. Das USM 22-55mm von Canon sagt mir zu, jedoch nutze ich die Geschwindigkeit des Ultrasonicmotors kaum aus, weil ich die Schärfe nur noch manuell einstelle. Das USM 55-200mm von Canon liefert etwas matte Fotos. Hier bin ich mit der Abbildungsleistung nicht zufrieden. Ich kann nur den Kauf eines Macroobjektivs empfehlen. Ich nutze das Tamron Macro 90mm 2.8. Die Lichtstärke ist ausreichend und die Abbildungsleistung hervorragend. Außerdem ist es wunderbar, Aufnahmen von unendlich bis 29cm vor der Linse (bis zu einem Abbildungsmaßstab von 1:1) machen zu können.  Das Objektiv ist leider ein wenig schwer, was sich bei längeren Wanderungen bemerkbar macht.
Die meisten Fotos der USA-CAN-Reise wurden vom Stativ gemacht. Mein Manfrotto-Stativ (190B) ist ziemlich stabil, dafür aber auch schwer. Die Buckelei auf Wanderungen lohnt sich aber, weil man fast unabhängig von den gegebenen Lichtverhältnissen ist. Der Nachteil der lichtschwachen Canon-Objektive wird kaschiert. (Blitzlicht mag ich nicht, weil es einerseits die Stimmung des Motivs verdirbt und andererseits sowieso nur eine begrenzte Reichweite hat.) Ein 3 Wege Neiger ist gut für Repro-Aufnahmen, ein Kugelkopf ideal für Reisen.
UV-Filter schützen in erster Linie die Objektivlinsen. Mag sein, dass sie in höheren Sphären auch für klarere Bilder sorgen - ich habe keine Vergleichserfahrungen.
Ein Belichtungsmesser ermöglicht mir die Lichtmessung (Bei der Objektmessung misst man das vom Objekt reflektierte Licht, bei der Lichtmessung misst man direkt das Licht, was auf das Objekt fällt.) und liefert besonders bei Repro-Aufnahmen verlässlichere Werte.
Als weiteres Zubehör sollte man vielleicht noch Gegenlichtblenden, einen guten Fotorucksack, Reinigungszubehör, einen Drahtauslöser und eine Wasserwaage zum genauen Ausrichten der Kamera dabei haben.