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Die Regeln der eigenen Kreativität – Fotografie von Francesco de Vincenzi

Und schon wieder ist dieser Artikel ein Beweis dafür, welche Sprachbarrieren die Kunst mit Hilfe der einschlägigen Online-Übersetzer überwinden kann. Diesmal stand ich im Dreiecks-Kontakt mit dem italienischen Fotografen Francesco de Vincenzi aus Molise und präsentiere in diesem Artikel ihn und seine Arbeit ein wenig genauer.

Mit seinen 56 Jahren kann Francesco de Vincenzi auf 39 Jahre persönliche Fotografiegeschichte zurückblicken. Seine erste Kamera erhielt er von seinem Vater, eine Canon AE1 folgte zeitgleich zum Architekturstudium. Heute bedient er sich kleiner Kompaktkameras wie der Sony DSC-W30,  Sony DSC-W350,  Sony DSC-V1 und schätzt mit und an ihnen vor allem die Zeiss Objektive, aber auch eine Bridge Canon Kamera zählt zu seinem Equipment.

Francesco de Vincenzi bevorzugt seit jeher Motive, die die “materialistische Kultur” wiedergeben können. Dabei gefalen ihm Details an Autos, Architektur oder Gegenständen ebenso gut, wie starke, geometrische Formen in der Landschaft. Auch in der minimalistischen Kunst und der Fotografie von Katzen findet der Fotograf seine künstlerische Erfüllung.

Entdecke die Regeln für deine eigenen Kreativität und übernimm nicht die der anderen.

Inspiriert wird Francesco de Vincenzi von den Dingen, die ihn umgeben. Dabei beeindruckt ihn beispielsweise die Stille einer Naturszene, oder das unaufhörliche Verstreichen der Zeit. Nicht selten hat der Fotograf aber das Gefühl, dass die Motive ihn finden und nicht umgekehrt.

Für Francesco de Vincenzi ist das eigentliche Aufnehmen des Fotos aber nur ein Teilschritt. Für ihn ist die Postproduktion ein wichtiger Prozess, um die Geschichte eines Motives endgültig herausarbeiten zu können. Für den Fotografen ist diese Art der Weiterentwicklung eines Fotos auch die kreativste Phase des Entstehungsprozesses.

Die Muse des Fotografen ist gleichzeitig seine Leidenschaft: Die Geschichte der Architektur, klassische Autos und geometrische Formen in architektonischen Kompositionen bringen ihn auf neue Ideen und zu neuen Motiven. Ein Objekt in einem Foto darzustellen bedeutet für ihn gewissermaßen auch, der Geschichte dieses Objektes zu lauschen.

Für Francesco de Vincenzi ist ein Foto dann gelungen, wenn der Betrachter die “Sprache” des Fotografen versteht.

Jeder hat schon mal den Moment erlebt, in dem man in einem Photomagazin die Seiten umschlägt, bis ein Foto dich dazu bringt, deine Hand anzuhalten. Es zieht die Aufmerksamkeit auf sich – das ist ein gutes Bild!

Für den italienischen Fotografen muss ein Foto dem Betrachter eine Geschichte erzählen können, selbst wenn er sich für diese eigentlich gar nicht interessiert hat. – Bisher.

Es ist wichtig hinter das Offensichtliche der Dinge zu blicken.

Mehr von dem Fotografen und Lehrer gibt es auf seinem flickr-Profil zu sehen. Viel Spaß beim vorbei schauen!

Fotos: © Francesco de Vincenzi

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