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Eigene Bildideen für Porträts entwickeln

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Creative Commons License photo credit: onkel_wart (busy busy busy….)

Der Mensch ist vermutlich das beliebteste Motiv in der Fotografie. Porträts können Geschichten erzählen, können Stimmungen perfekt einfangen und schaffen Nähe zum Betrachter. Doch leider gibt es viel zu viele schlechte und langweilige Porträts. Und wer sich schon einmal mit einem Freund oder einer Freundin zum Fotografieren von Porträts getroffen hat, der wird schnell feststellen, dass oftmals schon nach wenigen Minuten die Ideen ausgehen. Doch woher kommen überhaupt die Ideen und welche Mittel lassen sich einsetzen, um ein Porträt interessant zu gestalten?

Inspiration finden

Natürlich ist es nicht verboten, bei anderen Fotografen nach Ideen und Inspiration zu suchen – im Gegenteil! Durch das Betrachten anderer Porträts kommen oftmals neue Einfälle: Wo wurde das Porträt aufgenommen? Was ist zu sehen? Wie wurde das Bild inszeniert? Wie ist die Szene beleuchtet? Welche Kleidung und welche Accessoires werden benutzt? Welchen Sinn und Zweck soll das Bild erfüllen? Gerade die letzte Frage ist oftmals entscheidend für die Inszenierung des Bildes, denn ein Porträt für die Bewerbungsmappe sollte natürlich anders aussehen als ein Bild, das als kleines Kunstwerk betrachtet werden soll. Stellen Sie sich vor jedem Shooting diese Fragen und machen Sie einen kleinen Plan mit “Regieanweisungen” – manchmal kann das nützlich sein, da so Struktur in die Arbeit kommt.

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Creative Commons License photo credit: mbeo

Das Besondere finden

Jedes Bild sollte auch inhaltlich eine bestimmte Idee verfolgen. Was genau ist also das Besondere an Ihrem Modell? Sind es die leuchtend grünen Augen oder doch die langen blonden Haare? Oder vielleicht die sinnlich vollen Lippen? Setzen Sie die Besonderheiten gekonnt in Szene und schenken Sie Ihnen Beachtung, so werden sich Ihre Porträts von anderen unterscheiden. Wenn Sie sich nun fragen, wie genau man diese Besonderheiten in Szene setzen soll – nun ja, dabei können unter anderem Kleidung, Requisiten & Accessoires helfen!

Kleidung, Requisiten & Accessoires

Wenn Sie mit unerfahrenen Modellen arbeiten, empfehlen sich in aller Regel einfarbige oder kleingemusterte Kleidungsstücke in neutralen Farben. Generell sind auch lange Ärmel günstiger als kurze. Für die Kleidung sollten Sie auch an folgende einfach zu merkende Regeln denken: Helle Farben lassen Menschen fülliger wirken, dunkle Farben machen schlank. Außerdem treten kühle Farben (Blau, Grün) eher in den Hintergrund als warme Farben wie Rot und Orange, diese treten nämlich in den Vordergrund und lenken die Aufmerksamkeit auf sich. Hinsichtlich der Requisiten und Accessoires gibt es eigentlich gar nicht allzu viel zu sagen. Es gibt nichts was sich nicht eigenen würde, egal ob Blume, Lolli, Stein oder Riesenspinne. Aber: Arbeiten Sie nicht mit zu vielen Objekten gleichzeitig, denn weniger ist hier mehr.

Über den Author

Mark Ich bin ein junger Künstler im doppelten und dreifachen Sinn. So habe ich mein Leben nicht nur der Musik gewidmet, sondern verbringe große Teile meines Lebens mit dem Schreiben von Texten und Artikeln. Und als ob das nicht schon genug wäre, fotografiere ich auch für mein Leben gerne - irgendwie logisch, wenn man stolzer Besitzer einer Canon 400D ist. Man könnte mich also einen Mann der kreativen Zunft nennen, der aber nicht nur als Arbeitsbiene, sondern auch als Faultier oder Maulesel bezeichnet werden darf. Denn wie sooft liegen hier Genie und Wahnsinn nah beieinander.

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