Die Magie des Augenblicks – Fotografie von Sally Lazic
Ich kann meist nur ganz schwer in Worte fassen, weshalb mir ein Portfolio zusagt, oder eben nicht. Der Geschmack ist vielseitig und weshalb das empfinden für „schön“ so oder so ausfällt, weiß ich nicht. Ich merke es vor allem an meiner Reaktion und meinem Verhalten, ich sehe bei Gefallen eines Fotos eben länger hin und studiere das Portfolio genauer – oder verschwinde sofort wieder. Ein Portfolio, auf dem ich mal wieder länger verblieben bin, ist das von Sally Lazic. Zu ihrer vielseitigen und mit Liebe gestalteten Fotografie erklärte sie sich in einem kleinen Interview selbst.
Sally Lazic fotografiert bereits seit zehn Jahren. Den Beginn machte sie mit einer analogen Lomo L-CA, danach folgten diverse, analoge, alte Schätzchen wie die Canon A1. Heute ist sie mit der digitalen Spiegelreflexkamera Nikon D90 mit verschiedenen Festbrennweiten und einem Zoomobjektiv unterwegs, um ihre Fotos zu schießen. Gerade in die Selbstständigkeit getreten, versucht die Fotografin das sehr intensive „Hobby“ zum geliebten Beruf zu machen.
Sally Lazics Fotografie zeichnet vor allem aus, dass sie alltägliche und natürliche Momente festhält und diese mit einer Mischung aus Magie, Gefühl und Farbspiel zu emotionalen Hinguckern macht. „Ich bin mehr Momentfotograf, wo ich auch immer bin sehe ich schöne Motive um mich herum und halte diese fest – die große Inszenierung mit aufwendigen Vorbereitungen liegt mir dagegen weniger.“, sagt sie.
Sally Lazics Fotos sind meist geprägt von starken Farben. Sie geben ihren Werken eine besondere Lebendigkeit und machen oftmals Motiv und Stimmung noch ausdrucksstärker. Um die Wirkung eines Bildes noch zu erhöhen, greift Sally Lazic auch auf die Bildbearbeitung zurück.
Ich gestehe, ich bin ein Photoshop-Junkie, ohne Bearbeitung wird kein Bild von mir veröffentlicht, online gestellt oder ausgedruckt.
Sally Lazic gibt sich größte Mühe, alltägliches festzuhalten, etwas Besonderes daraus zu machen und damit eine Freude zu bereiten. Dabei ist sie jedoch nicht nur Fotografin, sondern häufig auch selbst Modell. In der intimen Zweisamkeit zwischen ihr und Kamera, gibt ihr die dadurch entstehende Entspannung und Leichtigkeit die Möglichkeit, spielerisch und meist mit erotischem Akzent sich selbst als Model auszuleben und zu entdecken. „Über die Jahre ist dabei eine erstaunliche Sammlung verschiedenster Selbstportraits zustande gekommen.
Wenn ich die Bilder später wieder betrachte kann ich mich oft noch gut an den Tag und die Stimmung in mir erinnern, das ist ein wenig wie Tagebuch führen.“, sagt sie darüber.
Mehr von, mit und über Sally Lazic gibt es auf ihrer Homepage zu sehen. Hier habt ihr bei Interesse auch die Möglichkeit, die Fotografin zu buchen.
Fotos: Sally Lazic, fotosally.de
Details dieses Beitrags:
- Veröffentlicht am: 13. April 2011
- Autor: Tanja Sim
- Kategorie: Fotografie
- Tags: Fotografie, Fotografin, Interview, Portfolio, Sally Lazic, Vorstellung
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Ich mag die Fotos von Sally sehr. Ob Street oder Portrait… einfach schön!
ganz besonders mag ich ihre selfs!
die sally macht so wunderbare fotos. gerade die farben. es ist immer wie ein griff in die bonbonkunterbunt-kiste! liebst antje
danke für den tipp. hinreissende fotos! ich bin begeistert.
Lecker M&Ms. Dein Tatoo gefällt mir gut – mir würde dazu aber der Mut fehlen.
super Fotografin und eine tolle Frau! Hoffe sie fotografiert bald unsere Künstler in Berlin!