5 gute Gründe für eine Bridge-Kamera

Eine Bridge-/Mega-Zoom-Kamera (Panasonic Lumix FZ100), Quelle: panasonic.de
Jedes Handy kann mitterlweile mehr oder weniger gute Fotos schießen, kompakte Style-Kameras rüsten auf und die immer günstigeren DSLRs erlauben auch Hobbyfotografen mit einem kleineren Geldbeutel den Einstieg in die semiprofessionelle Fotografie, und dennoch bringen die großen Hersteller immer wieder Mega-Zoom-Kameras auf den Markt. Diese sind deutlich größer als die weit verbreiteten Kompaktkameras und kommen von der Bildqualität nicht an ihre großen Geschwister, die digitalen Spigelrefelxkameras heran. Warum sollte man sich also so eine Bridge Kamera zulegen? Hier fünf gute Gründe:
1. Variable Brennweiten ohne Objektivwechsel
Wie der Name schon sagt, decken die Mega-Zooms mit dem fest angebrachten Objektiv einen großen Brennweitenbereich ab. Teilweise sind die Kameras mit bis zu 30-fachem optischen Zoom ausgestattet, womit ein ordentlicher Weitwinkel- und Telezoom möglich ist. Kompaktkameras kommen derzeit nur auf bis zu 15-fachen optischen Zoom und für die entsprechenden DSLR Objektive muss man ein Vielfaches ausgeben.
2. Flexibles Arbeiten mit Sucher
Bei grellem Sonnenlicht spiegeln die meisten Displays der Kompaktkameras extrem und werden total unlesbar. Bei den Bridge Kameras löst dieses Problem ein elektronischer Sucher, der eigentlich nur ein stark verkleinertes Display mit geringerer Auflösung in der Augenmuschel ist. Ein optischer Sucher ist mangels Spiegels technisch nicht möglich ist.
3. Bessere Ausleuchtung dank stärkerer Blitze
Damit die (bei großer Brennweite ziemlich langen) Objektive keinen Schatten werfen, sind die meist sehr leistungsstarken internen Blitze (bis zu 10 Meter Reichweite) der Mega-Zooms um einige Zentimeter leicht erhöht. Durch das von der Objektiv-Sensor-Achse weiter entfernte Blitzlicht entstehen z.B. weniger oft die roten Augen, welche man ansonsten per Nachbearbeitung korrigieren müsste.
4. Optisch wie eine Spiegelreflex
Das bedeutet auch, dass alle Bridge-Kameras den praktischen Handgriff haben, der das Halten, Stabilisieren und die Bedienung vereinfachen. Auch die Modus-Wahlräder sind funktionstechnisch meist mit denen von DSLRs identisch. Die Tasten an der Rückseite ersparen langes klicken durch Menüs und sind ebenfalls ähnlich angeordnet, wie man es von DSLRs kennt.
5. Vielfältige Möglichkeiten durch manuelle Einstellbarkeit
Jeder Besitzer einer DSLR kennt es, das Arbeiten mit unterschiedlichen Blenden und Belichtungszeiten ist für gute Fotos unerlässlich. Deshalb haben alle Bridge-Kameras auch einen Tv und Av Modus, und meist lassen sich in einem Custom oder User Modus weitere Presets speichern.
Darüber hinaus muss noch gesagt werden, dass Fotos auch im RAW-Format geschossen werden können und die Videofunktion einigen Camcordern ersthafte Konkurrenz macht. Wer also eine Leistungsstarke Kamera für eher wenig Geld möchte, sollte ruhig zu einer Mega-Zoom Bridge-Kamera greifen, denn diese bieten meist ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und sind auch durch diverses Zubehör erweiterbar, z.B. durch Mikrofone, Filter, Blitze etc., wodurch Hobbyfotografen wie bei einer DSLR (fast) vollständige technisch-künstlerische Freiheit eingeräumt wird.
Details dieses Beitrags:
- Veröffentlicht am: 08. November 2010
- Autor: mikum
- Kategorie: FotoHardware
- Tags: Bridge, Bridge-Kamera, Kaufberatung, Kaufen, Lumix, Mega-Zoom, Panasonic
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würde mich freuen etwas mehr über den preis zu erfahren und wo man sie genau kaufen kann.
gruss,
doris
[...] Digitale Bridgekameras bilden die Schnittstelle zwischen den Kompaktkameras und den digitalen Spiegelreflexkameras. Sie besitzen meist ähnliche Ausmaße, wie ihre großen Brüder und haben dank eines größeren Objektivs einen deutlichen Vorteil gegenüber den Kompaktkameras. Nachteile sind die fehlende Wechselmöglichkeit des Objektivs sowie geringere Einstellmöglichkeiten. Die Preise liegen je nach Modell zwischen 250,- bis 450,- Euro. [...]